Heute ist der 3.07.2026, und ich kann euch sagen, die Kirschen sind einfach der Hit in dieser Zeit! Wenn die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, ist es die perfekte Gelegenheit, sich mit diesen kleinen, saftigen Steinfrüchten zu verwöhnen. Kirschen, die zur Familie der Rosengewächse gehören, haben jetzt Hochsaison und es gibt sie in verschiedenen Sorten, die uns den Sommer versüßen. Die Süßkirschen (Prunus avium) sind die süßen, herzhaften Versuchungen, während die Sauerkirschen (Prunus cerasus) mit ihrem säuerlichen Geschmack aufwarten – eine echte Geschmacksexplosion!

Wusstet ihr, dass der Pro-Kopf-Verbrauch von Kirschen in Deutschland bei etwa 1,9 kg pro Jahr liegt? Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, wie köstlich und gesund diese Früchtchen sind. Mit einem Kaloriengehalt von nur 65 bis 70 Kilokalorien pro 100 Gramm sind sie ein leichter Snack, der auch noch voller Vitamine und Mineralstoffe steckt. Ein wahres Superfood! Besonders die Sauerkirschen haben es in sich – sie enthalten beispielsweise mehr Fruchtsäure, aber der Zuckergehalt ist ähnlich wie bei den Süßkirschen. Ein ganz besonderer Pluspunkt: Sie sind reich an Anthocyanen, die antioxidativ und entzündungshemmend wirken. Das klingt doch schon mal vielversprechend, oder?

Kirschen und ihre gesundheitlichen Vorteile

Die gesundheitlichen Aspekte von Kirschen sind wirklich beeindruckend. Neben Vitamin C, das unser Immunsystem stärkt, enthalten sie auch Folsäure, die besonders für Schwangere wichtig ist. Und nicht zu vergessen: Der Tagesbedarf an Folsäure für Erwachsene liegt bei etwa 300 µg. In 100 Gramm Sauerkirschen finden sich rund 75 µg Folsäure – ein guter Grund, sich ein paar Kirschen zu gönnen! Diese kleinen Powerpakete sind außerdem reich an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium und Magnesium. Kalium unterstützt unsere Herzgesundheit und hilft, den Blutdruck zu regulieren.

Die Kirschen haben eine Hauptsaison von Juni bis Juli, wobei einige Sorten bereits Ende Mai reif sind. Sauerkirschen können sogar bis in den August geerntet werden. In Deutschland sind die Anbaugebiete weit verbreitet – von Baden-Württemberg über Rheinland-Pfalz bis hin nach Niedersachsen und Bayern. Rheinland-Pfalz allein bringt über ein Drittel der deutschen Kirschernte hervor! Wenn man durch die Obstplantagen schlendert, hört man geradezu die Kirschen um einen herum plätschern, während die Bienen fleißig um die Blüten summen.

Ein kleiner Blick auf die Zubereitung

Was macht man nun mit all diesen köstlichen Kirschen? Frisch verzehren ist immer eine gute Idee! Man kann sie auch ins Gefrierfach legen, um sie später für Desserts oder Smoothies zu verwenden. Sauerkirschen sind perfekt für Marmelade, Torten oder einfach als fruchtiger Joghurttopping. Aber Vorsicht bei den Kirschkernen: Diese sollten nicht verzehrt werden, da sie Amygdalin enthalten, welches Blausäure freisetzen kann. Ein weiteres kleines Detail: Kirschen reifen nach der Ernte nicht nach. Daher ist es ratsam, sie innerhalb von 1-2 Tagen zu verzehren, nachdem man sie gekauft hat.

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Wenn wir über Kirschen sprechen, kommen wir auch nicht umhin, die Mythen zu erwähnen. Wer kennt nicht die Geschichten, dass man beim Kirschenessen kein Wasser trinken sollte? Glücklicherweise ist diese Angst unbegründet – sie stammt aus Zeiten, als das Trinkwasser oft verunreinigt war. Heute können wir unbesorgt ein paar Kirschen genießen und danach ein Glas Wasser trinken! Und ganz ehrlich, was gibt es Schöneres, als die süßen und saftigen Früchte im Sommer zu genießen, während man in der Sonne sitzt und die Seele baumeln lässt?