Heute ist der 14.06.2026, und wir schauen uns mal die Ernährung eines Fußballprofis an. Thomas Müller, der mit seinen Leistungen auf dem Platz viele begeistert, hat sich ganz den Longevity-Empfehlungen verschrieben. Das klingt ja schon mal spannend, oder? Müller verzichtet auf Fett, Alkohol und Zucker – klingt nach einem echten Verzicht, aber er weiß, dass ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Schlaf und einer speziellen Ernährung einhergeht. Und ja, der Profi nimmt auch ordentlich Nahrungsergänzungsmittel zu sich. 20 bis 25 Kapseln täglich! Darunter Omega 3, Vitamin D und Kreatin. Das ist schon eine Hausnummer!

Ernährungsmedizinerin Cornelia Ott hat dazu interessante Einblicke. Sportler haben oft einen hohen Nährstoffbedarf, den sie durch die normale Ernährung nicht immer decken können. Kreatin beispielsweise könnte nicht nur die Leistung steigern, sondern auch bei Long Covid hilfreich sein – das ist ja eine spannende Verbindung. Müllers Frühstück besteht aus Walnüssen und Olivenöl, ein Start in den Tag, der als gesund gilt. Nüsse sind gut für Herz und Kreislauf, und das hochwertige Olivenöl liefert gesunde sekundäre Pflanzenstoffe. Ott bezeichnet Müllers Frühstück sogar als eine „Nur-Fett-Mahlzeit“, die die metabolische Flexibilität trainiert. Diese Flexibilität hilft dem Körper, Fette als Energiequelle zu nutzen, wenn die Zuckerspeicher erschöpft sind. Wow, das klingt ja nach einer Wissenschaft für sich!

Die Rolle von Nahrungsergänzungsmitteln

Doch hier kommt der Haken: Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln kooperieren häufig mit Sportverbänden. Das weckt den Eindruck, dass die Produkte gut geprüft oder besonders wirkungsvoll sind, was oft nicht der Fall ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnt davor, dass diese Produkte nicht staatlich zugelassen sind – sie müssen lediglich angemeldet werden. Das ist schon ein bisschen beunruhigend, wenn man bedenkt, dass viele mit Versprechen zur Steigerung der sportlichen Leistung werben, aber oft keine evidenzbasierte Unterstützung haben. Nach wie vor ist eine ausgewogene Ernährung in den meisten Fällen ausreichend, um Spitzenleistungen zu erbringen. Aber hey, wir wissen ja, wie es in der Welt des Sports läuft!

Besonders problematisch ist der Einfluss solcher Partnerschaften auf Nachwuchssportler, die ihren Idolen nacheifern. Wissenschaftler raten daher von einer unkontrollierten Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ab. Ein bisschen wie im Glücksspiel – man weiß nie, was wirklich drin steckt. Es gibt nur einige wenige Präparate, bei denen eine positive Leistungsbeeinflussung wissenschaftlich belegt ist, aber meist nur in speziellen Situationen. Also, liebe Sportler, denkt dran: Die DGE empfiehlt, Nahrungsergänzungsmittel nur unter fachkundiger Beratung zu verwenden.

Die Wahrheit über Supplements

Und wenn wir schon beim Thema Supplements sind – die Auswahl ist riesig! Von Aminosäuren über Antioxidantien bis hin zu Kreatin, L-Carnitin und Beta-Alanin. Aber Vorsicht! Nur wenige dieser Substanzen haben tatsächlich nachgewiesene Wirkungen beim Sport, und das gilt nicht für die meisten. Klar, Koffein hat kurzfristige Effekte, aber was ist mit den anderen? Zu viel ist auch nicht gut – Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit können die Folge sein. Und das will man wirklich nicht nach einem harten Training.

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Es bleibt also die Frage: Was ist der richtige Weg? Eine ausgewogene Ernährung, die den Körper mit allem versorgt, was er braucht, ist der Schlüssel. Und vielleicht ab und zu ein wenig Unterstützung durch gezielte Supplements, aber immer mit Bedacht und am besten unter ärztlicher Aufsicht. Bei allem Enthusiasmus für die neuesten Trends in der Sporternährung – manchmal ist das Gute das, was bereits auf dem Teller liegt.