Ein aufregendes Ereignis steht bevor! Die Bundesministerin für Gesundheit, Nina Warken, hat die Schirmherrschaft für den 5. Deutschen Psychotherapie Kongress (DPK) übernommen. Der Kongress findet vom 8. bis 12. Juni 2026 im Estrel Congress Center in Berlin statt. Hier wird das Leitthema „Wissenschaft und Praxis im Dialog: Erkenntnisse nutzbar machen, Versorgung nachhaltig verbessern“ im Mittelpunkt stehen. Das klingt vielversprechend, oder?
Der DPK wird eine zentrale Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Praxis, Ausbildung, Gesundheitspolitik und Öffentlichkeit sein. Ziel ist es, die Integration von Forschungsergebnissen in die psychotherapeutische Versorgung zu fördern und Praxiserfahrungen zurück in die Forschung zu transportieren. Ein echtes Win-win-Spiel! Das Programm verspricht internationale Keynotes, Workshops, Podiumsdiskussionen und partizipative Formate, die dazu einladen, aktiv mitzuwirken.
Einblick ins Programm
Die Kongresspräsidentinnen, Prof. Dr. Hanna Christiansen von der Universität Marburg und Prof. Dr. Cornelia Weise von der Universität Erlangen, haben ein spannendes Programm zusammengestellt. Es werden renommierte Sprecher wie Dr. Amy Orben von der University of Cambridge erwartet, die über den Schutz der psychischen Gesundheit von Jugendlichen in der digitalen Welt referieren wird. Auch Prof. Dr. Claudi Bockting von der University of Amsterdam wird neue Ansätze zur Prävention und Intervention in der Klinischen Psychologie präsentieren.
Darüber hinaus wird Prof. Dr. Rob Saunders von der University College London aufzeigen, wie der Zugang zu psychologischen Behandlungen durch routinemäßige klinische Daten verbessert werden kann. Und das ist noch längst nicht alles! Prof. Dr. Joanna Moncrieff und der Journalist Robert Whitaker werden kritisch über psychopharmakologische Interventionen diskutieren. Es wird also eine bunte Mischung aus Perspektiven und Themen, die das Publikum fesseln dürfte.
Das Ziel im Fokus
Ein zentrales Anliegen des Kongresses ist es, die Wirksamkeit der Klinischen Psychologie und Psychotherapie in Krisenzeiten sichtbar zu machen. Die Herausforderungen sind groß: Ein breites Wissen über Störungsmechanismen und Interventionen steht oft einer langsamen Umsetzung in die praktische Versorgung gegenüber. Hier möchte der Kongress ansetzen und ein besseres Verständnis für die erfolgreiche Implementierung und Dissemination von Wissen schaffen.
Ergänzend dazu wird die Einladung zur gemeinsamen Gestaltung des Kongresses ausgesprochen, um tragfähige Lösungen für die psychische Gesundheit in allen Lebensbereichen zu entwickeln. Das klingt wirklich nach einer einmaligen Gelegenheit, sich zu vernetzen und aktiv an der Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Profession in Deutschland mitzuwirken.
Sollten Sie Interesse haben, sich dem Austausch anzuschließen, die Presseakkreditierung ist bereits ab sofort möglich! Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V. (DGPs) steht Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung. Kontaktieren Sie Anne Klostermann unter der Telefonnummer 030 28047717.
Der 5. Deutsche Psychotherapie Kongress wird zweifellos ein Meilenstein im Bereich der psychischen Gesundheit sein. Also, markieren Sie sich den Termin im Kalender und seien Sie dabei, wenn es heißt: Wissenschaft und Praxis im Dialog!