Heute ist der 9. Juni 2026, und es tut sich einiges an der Medizinischen Universität Lausitz. Der Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur hat sich für heute ab 13 Uhr zwei spannende Fachgespräche vorgenommen, die sich um die Zukunft der Universitätsmedizin und die Herausforderungen des Landeshochschulrates drehen. Ein echtes Highlight, könnte man sagen!
Im ersten Themenblock wird es um den Aufbau der Universitätsmedizin an der Hochschule gehen, mit einem besonderen Fokus auf die Digitalstrategie. Hier werden der Vorsitzende des Gründungsvorstandes, Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, und Martin Peuker, der Digitalisierungsvorstand, ihre Gedanken und Visionen präsentieren. Die Digitalisierung, das ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, bringt frischen Wind in die Hochschulbildung. Individualisierung, Flexibilität und Mobilität sind die neuen Zauberworte. Das bringt nicht nur Vorteile für Studierende und Lehrende, sondern auch für die Verwaltung – ganz zu schweigen von der Frage, wie Künstliche Intelligenz (KI) hier eine Rolle spielen kann.
Die Rolle der Digitalisierung
Im zweiten Teil des Gesprächs geht es dann um den Landeshochschulrat und seine Arbeitsschwerpunkte. Prof. Dr. Otmar D. Wiestler wird über aktuelle hochschulpolitische Vorhaben und die Herausforderungen sprechen, die auf uns zukommen. Es wird spannend, wie die Innovationsbudgets in diesem Zusammenhang eingesetzt werden können. Tatsächlich hat die Digitalisierung das Potenzial, die Hochschulbildung offener, gerechter und internationaler zu gestalten. Das klingt doch nach einer aufregenden Zukunft!
Die Sitzung wird im Livestream auf der Website des Landtages übertragen. Für all jene, die sich persönlich ein Bild machen möchten, besteht die Möglichkeit, als Gäste teilzunehmen – allerdings nur nach vorheriger Anmeldung. Wer also Interesse hat, sollte schnell sein und sich bis zum Vortag anmelden, entweder telefonisch oder per E-Mail.
KI und Hochschulbildung: Ein Blick in die Zukunft
Ein großes Augenmerk liegt auch auf der Förderung der digitalen Hochschulbildung, die durch verschiedene Initiativen unterstützt wird. Das Hochschulforum Digitalisierung, gegründet 2014, ist ein Kompetenzzentrum, das Akteure aus Hochschulen, Politik und Wirtschaft vernetzt. Hier wird ein echter Austausch gefördert, um die neuen Technologien sinnvoll in die Hochschulbildung zu integrieren. Zusätzlich gibt es Projekte wie „KI-LOTSE“, das 2026 startet und Hochschulen bei den strukturellen und rechtlichen Anforderungen der KI unterstützen soll. Spannende Zeiten stehen uns bevor!
Besonders interessant sind die Projekte, die darauf abzielen, KI-Kompetenzen an Hochschulen zu stärken. Hierzu gehören unter anderem Initiativen zur Entwicklung digitaler Lernangebote und zur Etablierung von KI als Lerninhalt. Es gibt bereits 54 Vorhaben mit einem beeindruckenden Fördervolumen von 130 Millionen Euro. Da wird ordentlich an der Zukunft gebastelt!
Praktische Anwendungen von KI
Einige praktische Beispiele für den Einsatz von KI in der Hochschulbildung sind die Projekte „StudyBuddy“ und „DEEP WRITE“. Während „StudyBuddy“ darauf abzielt, Lernende durch einen KI-basierten Bot individuell zu unterstützen, fördert „DEEP WRITE“ die Argumentationskompetenz von Studierenden in Jura und Wirtschaft durch KI-gestützte Schreibhilfe. Hier wird das Potenzial von KI wirklich greifbar – es geht um mehr als nur um Theorie, es wird konkret an den Bedürfnissen der Studierenden gearbeitet.
Natürlich bringt die Integration von KI auch Herausforderungen mit sich. Fragen zur praktischen Umsetzung ethischer Grundsätze, Vorbehalte des Lehrpersonals und die heterogene Zusammensetzung der Studierenden müssen beachtet werden. Aber gerade diese Herausforderungen könnten den Weg für eine neue Ära in der Hochschulbildung ebnen.
Insgesamt zeigt sich, dass die Digitalisierung und die Integration von KI in die Hochschulbildung nicht nur eine technische Herausforderung darstellen, sondern auch eine gesellschaftliche. Ein Grundverständnis für diese Technologien wird in vielen Berufsbereichen immer wichtiger, und es ist an der Zeit, dass wir uns bewusst damit auseinandersetzen. Ein aufregendes, wenn auch herausforderndes Unterfangen, das uns alle betrifft!