Heute ist der 22.05.2026 und wir sehen uns mal an, was unser Herz so alles leistet – das kleine, aber unglaublich fleißige Organ schlägt rund 100.000 Mal am Tag und pumpt dabei über 7.000 Liter Blut durch unseren Körper. Und trotzdem, trotz dieser unglaublichen Leistung, sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft hausgemacht. Kardiologin Prof. Dr. med. Christiane Tiefenbacher, Chefärztin am Marien-Hospital Wesel und Mitglied im Vorstand der Deutschen Herzstiftung, warnt eindringlich: Kleine Veränderungen im Alltag können das Risiko für ernsthafte Herzprobleme drastisch mindern. Es gibt einige Stellschrauben, an denen jeder von uns drehen kann – und das ist durchaus machbar!

Um die Herzgesundheit zu fördern, sind Bewegung, Ernährung und Stressmanagement die drei zentralen Aspekte, die wir im Auge behalten sollten. Prävention ist hier das Zauberwort. Wer frühzeitig handelt, kann sein Herz schützen, bevor ernsthafte Probleme auftreten. Und das ist nicht nur ein schöner Spruch, sondern bitterer Ernst, denn die Risikofaktoren wie erhöhter Blutdruck und hohe Cholesterinwerte machen es einem wirklich nicht leicht, gesund zu bleiben.

Der Weg zur Herzgesundheit

Denkt man an Prävention, kommt einem gleich das Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ in den Sinn. Es verdeutlicht, wie wichtig eine gesunde Lebensweise ist. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, die viel Vollkornprodukte, Gemüse und Obst enthält, kann helfen, unser Herz zu schützen. Weniger Fleisch, dafür regelmäßiger Fisch und pflanzliche Fette – so einfach kann es manchmal sein! Und ganz ehrlich, wer mag nicht einen bunten Salat oder einen frischen Smoothie? Das tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Seele.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Bewegung. Es muss nicht gleich das tägliche Marathontraining sein – bereits kurze Spaziergänge von 7 bis 8 Minuten senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um satte 20 Prozent! Und das ist doch eine Motivation, sich mal wieder die Schuhe zu schnappen, oder? Die Deutsche Herzstiftung bietet wertvolle Informationen zu geeigneten Sportarten, insbesondere für Menschen mit bestehenden Herzerkrankungen.

Stressmanagement leicht gemacht

Doch nicht nur unsere Ernährung und Bewegung spielen eine Rolle. Stress ist ein echter Herzkiller. Zeit- und Leistungsdruck, Lärm oder familiäre Probleme können dazu führen, dass unser Blutdruck steigt und der Herzschlag schneller wird. Dauerstress fördert zudem ungünstige Lebensgewohnheiten – mehr Essen, mehr Zigaretten, vielleicht auch mal ein Gläschen zu viel. Die Psychokardiologie hat sich mittlerweile intensiv mit den Wechselwirkungen zwischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychischen Belastungen befasst. Und es ist kein Geheimnis mehr: Depressionen können für Männer ein hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen.

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Aber keine Sorge, Hilfe ist in Sicht! Es gibt zahlreiche Ressourcen, die Unterstützung beim Stressmanagement bieten. Sei es durch Krankenkassen oder spezielle Informationsportale. Jeder kann aktiv zur Prävention beitragen – und das ist wirklich wichtig, denn die eigene Gesundheit liegt in unseren Händen.

Die Deutschen Herzstiftung bietet außerdem einen Herzinfarkt-Risikotest an, der dabei hilft, das persönliche Risiko besser einzuschätzen. Natürlich ist ein Arztbesuch immer empfehlenswert, vor allem wenn es um therapeutische Empfehlungen geht. Schließlich wollen wir unser „Motorchen“ nicht überlasten, sondern in voller Fahrt bleiben.