Es ist ja wirklich verrückt, wie viele Menschen sich heutzutage von der bunten Verpackung und den verlockenden Werbeslogans hochverarbeiteter Lebensmittel blenden lassen. Dabei sind diese Produkte oft nicht das, was sie zu sein scheinen. Hochverarbeitete Lebensmittel, das wissen wir, enthalten häufig Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe, die alles andere als förderlich für unsere Gesundheit sind. Wenn man mal genauer hinschaut, wird schnell klar: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser. Das ist eine Faustregel, die ich mir mittlerweile angewöhnt habe. Und ganz ehrlich, wenn ich beim Einkaufen feststelle, dass die Zutaten nur aus Lebensmitteln bestehen, die ich auch zu Hause in der Küche habe, dann gibt es einen kleinen Freudentanz in mir!

Selbst kochen ist eine der besten Möglichkeiten, um die Kontrolle über die Inhaltsstoffe und den Geschmack zu behalten. Ich meine, wer möchte schon ungewollte Überraschungen in der eigenen Ernährung? Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Verzehr dieser industriell hergestellten Lebensmittel mit hohem Gehalt an Salz, Zucker und Zusatzstoffen weltweit zunimmt. Das hat nicht nur Auswirkungen auf unser Gewicht, sondern auch auf unsere Gesundheit. Die Liste der möglichen chronischen Erkrankungen, die durch den hohen Konsum dieser Produkte begünstigt werden, ist lang: Typ-2-Diabetes, Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen – um nur einige zu nennen.

Was sagt die Forschung?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln eine immer wichtigere Rolle spielt. Früher haben wir uns auf Ernährungsmuster oder Nährstoffmengen konzentriert, doch die NOVA-Klassifizierung zeigt uns, dass wir auch auf den Verarbeitungsgrad achten sollten. Hochverarbeitete Lebensmittel sind oft lange haltbar, praktisch, leicht zugänglich und häufig günstig. Aber, und das ist ein großes „Aber“, sie enthalten viele Zusatzstoffe, Kalorien, gesättigte Fette und Zucker, während es an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen mangelt.

Beispiele für solche hochverarbeiteten Produkte? Da wären kohlensäurehaltige Getränke, Snacks, Eiskrem, Schokoriegel und sogar pflanzliche Alternativen zu Fleisch und Milchprodukten. Wer hätte gedacht, dass selbst die gesunde Alternative manchmal ein Wolf im Schafspelz sein kann? Die WHO hat klar erkannt, dass ein hoher Konsum dieser Lebensmittel mit einer Vielzahl von chronischen Erkrankungen in Verbindung steht. Das ist nichts, was wir einfach ignorieren sollten!

Die Unsichtbaren Gefahren

Ein weiterer Punkt, der oft übersehen wird, sind die Schadstoffe aus Verpackungen. Phthalate und Bisphenole können auf unsere Lebensmittel übergehen. Das klingt nicht nur unappetitlich, sondern kann auch ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Und die hohe Aufnahme von Zusatzstoffen? Die könnte sogar Entzündungen im Körper fördern. Da fragt man sich doch: Wie viel Kontrolle haben wir wirklich über das, was wir essen? Die FAO empfiehlt, hochverarbeitete Lebensmittel zu begrenzen und stattdessen auf frische, natürliche Produkte zu setzen. Das klingt nach einer klugen Strategie!

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Und dann gibt es da noch die Erkenntnis, dass eine überwiegend pflanzliche Ernährung gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Aber nicht alles, was vegan ist, ist automatisch gesund! Der Verzehr von industriellen Ersatzprodukten sollte ebenfalls in Maßen gehalten werden. Ich habe das selbst festgestellt: Wenn ich mich auf frische Zutaten konzentriere, fühle ich mich besser. Es ist wie ein Aufatmen für den Körper.

In Deutschland stammten Anfang der 2000er-Jahre etwa 50 % der Energieaufnahme von Erwachsenen aus stark verarbeiteten Lebensmitteln. Wahnsinn, oder? Das zeigt uns, wie sehr sich unsere Essgewohnheiten verändert haben. Und während der Konsum dieser Produkte mit Adipositas und chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht wird, können wir uns nur wünschen, dass mehr Menschen diese Zusammenhänge erkennen und aktiv gegensteuern.